Über das Stecken gesunder Grenzen

Abuelito Tabaco

Oh ich sage euch, ich war eine grenzenlose Frau. Ich war so Grenzenlos in meinem Verständnis für andere, der ewig puren Liebe, des wundervoll strahlenden Lächelns und Nickens, dass ich phasenweise in meinem Leben einer lieblichen Geisha glich, die trippelnd, tänzelnd, lächelnd über den Boden schwebte. 

Ich war so grenzenlos, dass ich Menschen in mein Haus und in mein Innerstes ließ, die man am besten fern ans andere Ende der Welt schicken sollte. 

Menschen, die meine Ehre als Ehefrau, Mutter, Frau beschmutzt haben und Menschen, die nur auf eines aus waren: ihren eigenen Vorteil. 

Ich war so grenzenlos, dass ich dir nicht hätte sagen können, was ich brauche um glücklich zu sein, was ich benötige um mich genährt und satt an Liebe zu fühlen. 

Die Grenzen waren so weit von mir gesteckt, dass jeder – wirklich jeder  – in mich eindringen konnte, wie in eine Puppe. 

Mir wurde das Gehirn gewaschen, mein Körper zu „spirituellen-sexuellen-Zwecken“ benutzt, mein Haus und mein Bereich betreten, als gäbe es keine Türen. Und ja es gab ganz real Eindringlinge, die plötzlich im Raum standen… 

Und all das ließ mein Unterbewusstes geschehen, im Namen der „bedingungslosen Liebe“. 

Warum? 

Auf meiner Reise mit der heiligen Medizin der Pflanzen und der Ausbildung als „Flower Essence Practitioner“ bei der wundervollen Joanne Ameya Cohen verstand ich auf einer viel tieferen Ebene meiner Seele, was erfahrene Traumata, Missbräuche oder emotionale Vernachlässigung in der Kindheit mit unseren untersten beiden Chakren machen. 

Die gesunde Fähigkeit dieser Chakren, sich – sobald Vertrauen gespürt wird – zu öffnen und – sobald Misstrauen oder Ein Nein im Körper spürbar ist – zu schließen und sich augenblicklich zurückzuziehen und sich zu schützen, wurde zerstört. 

So lange diese Traumata nicht geheilt sind oder unsere Chakren durch die Kraft der Blüten und Pflanzen wieder in die Heilung kommen dürfen, ist jegliche (!) Arbeit an sich selbst schlichtweg unmöglich. 

Der Weg der Heilung der ersten beiden Chakren fühlt sich manchmal an wie ein Tanz auf dem Eis bei derzeitigen -13 Grad draußen. Wir rutschen aus, wir bibbern und zittern angesichts der 

neuen Herausforderungen…Anders zu reagieren, zu handeln und zu sprechen als vorher. 

Man muss viele Male Nein sagen. 

Immer wieder. Immer wieder. 

Und sich zurück ziehen, um die eigene Mitte auszutarieren, denn ein Nein! Bedeutet Ja ! zu mir selbst. 

Ab dem Frühjahr begleite ich dich von Herzen gerne wieder auf deinem persönlichen Weg der Heilung.

Bis dahin habe ich 3 Tips, wie du beginnen kannst, gesunde Grenzen zu setzen. 

  1. Lerne Nein zu sagen 

Sage Nein, wenn du ein Nein spürst und füge dem nicht hinzu. Keine Erklärung, kein Tut mir leid, kein Weil …

„Ach könntest du mal bitte, während du die Suppe kochst und 3 Kinder hütest, noch für mich zur Post schnell und 3 Kisten Saft auf dem Rückweg mitbringen?“

 – NEIN !

Was ist dein Beispiel bei dem du ein Nein spürst und es Zeit ist, es zu sagen? 

  1. Lerne Ja zu (dir selbst zu) sagen

Finde heraus was dir heilig ist. 10 min morgens im Bad für dich? 5 min Smoothie-Pause auf der Arbeit? 30 min. Früher das Haus verlassen, um langsam gehen zu können? Kuscheln mit der Familie, anstatt putzen? 

Sage JA zu dem was dir heilig ist und dann tu es. 

  1. fühle wo deine Grenzen sind 

Gehe ganz praktisch in deinen inneren heiligen Raum deiner Seele, schließe deine Augen und sieh, wie nah oder fern möchtest du gerne Person X haben? Schau mal wo diese Person momentan steht (evtl. Zu nah oder zu fern?) und wo du sie aber eigentlich haben möchtest. 

Evtl. Wünschst du dir an manchen Tagen deine Kinder ein Stück näher und dafür deine Mutter / deinen Partner / deine Freundin ferner? 

Nun schiebe deine Hand nach vorne platziere die Person auf die jeweilige Entfernung, die dir angenehm ist. Sage: Danke. Ich Ehre deinen Raum und du ehrst nun meinen Raum. 

Mit all meiner Liebe zu Dir 

<3 Jana 

1 Kommentar zu “Über das Stecken gesunder Grenzen”

  1. danke Jana,
    das ist sehr authentisch geschrieben und aus eigener Erfahrung gesprochen.
    So kann es direkt in meinem Herzen landen.

    Herzliche Grüße
    Escucha

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