Das Erwachen

Wert-lose Worte oder
die Realisierung des EINEN

Liebe Freunde, liebe Freundinnen, Schwestern, Brüder, Bekannte,
da ist es mitzuteilen, was sich verändert hat.

Diese Mitteilung ist an sich bedeutungslos. Diese Worte sind wertlos. Können Sie doch nicht bewertet werden.

Für manche jedoch ist diese Mitteilung von großer Bedeutung, denn über die Jahre war wahrnehmbar, wie viele Menschen auf der Suche nach der Wahrheit, nach Freiheit, nach dem Ende ihres Leidens sind.

Ich war eine von jenen.
Seit meinem 15. Lebensjahr besuchte ich ZEN-Sesshins, später studierte ich Cha-Do den japanischen Teeweg, Kung Fu und Qigong, Schamanismus, das weibliche Erwachen,Priesterschaft und ach noch so vieler anderer Dinge mehr. Nach was ich suchte war mir eigentlich gar nicht klar. Auch war mir nicht klar, dass all diese Wege auf das EINE deuten.
Ich war Suchende.

Ich kann euch nicht sagen, was die genauen Gründen für dieses lodernde Feuer in meinem Herzen waren, welches in den letzten Jahren immer stärker brannte.
Ich war Leidende.
Einerseits aus äußeren Gegebenheiten, andererseits und tatsächlich viel schwerwiegenderen Gegebenheiten meiner selbst. Einerseits und andererseits, innen und außen – das war übrigens sehr oft in meinem Sprachgebrauch. Aber welche 2 Seiten eigentlich und was war hinter all dem?
!!!Es gab Phasen, da konnte ich mich selbst nicht mehr ertragen!!!

Mit göttlicher Gnade durfte die Auflösung der Dualität in die totale Einheit erfahren werden. Wenn man das googelt, liest man, dass dies Erleuchtung ist. Es fühlt sich jedoch so natürlich an, dass man es keineswegs so betiteln würde.

Im Ursprung deines Seins bist du bereits vollkommen, erleuchtet.

Der Traum deiner eigenen Kreationen lässt “dich” glauben, du seist es nicht.
Aber wer bist du?

Die Realisierung ist: Der Schleier der Illusion, dass irgendetwas anderes existiert als Gott oder das EINE, der ist gefallen.
Tatsächlich liegt die Erkenntnis jedoch jenseits aller Worte. Was bleibt ist Dankbarkeit.
Ich bin frei.
Das Sehen in allem und jedem ~ das Eine.

Und meine erfrischende Nachricht an euch ist: Diese Realisierung erfordert nichts weiter als einen Moment. Noch nicht mal das.

“Die Erkenntnis. Ich sitze am Tisch. Es ist ein ganz einfacher, simpler Moment. Alles ist wahrnehmbar und beobachtbar ist. Jede Handlung. Jeder Gedanke. Jedes Ding in der Welt der Erscheinungen. Selbst der Beobachter wird wahrgenommen.
Doch das letzte Sehen kann nicht gefunden werden
Alles wird gesehen. Nur eins nicht. Und das ist das was ich wirklich BIN.
Und das ist es, was die eine Wahrheit ist.
Das EINE. Das Unveränderliche, unberührbare und unberührte, pure Selbst.
Welches in jedem, in allem ist.
Du kannst nicht finden, was du SELBST bist. Alle Objekte und ein Subjekt.
Das göttliche Bewusstsein. Ein großer Friede, Dankbarkeit und pure Liebe ist in mir.
Wochen der Glückseligkeit folgen
~ Satchidananda ~
bis der Mind zurück kommt und mit aller Gewalt versucht das Regime zurückzuerobern.
Dazu kann ich nur sagen: Alles IST gesehen.
Und somit hat es keinen Nährboden mehr.
Nur der Traum den wir für wahr befunden haben, kann attackiert werden vom Geist.
Das wahre Wesen bleibt davon vollkommen unberührt.
Freiheit ~ alle Anhaftungen verlieren ihre Wurzel, denn die Erkenntnis zeigt: es gibt nur DAS EINE.
Niemals kann man einen „erleuchteten Menschen“ in eine Schublade stecken.

Niemals kannst du eine Linie zwischen dem normalen und dem erleuchteten Leben ziehen. Alles bleibt wie es ist.
Und doch ist alles anders.
Alles ist von dieser Stille, diesem göttlichen Zauber, dieser puren Liebe erfüllt.

Ich bin. Nichts.
Keine Vergangenheit.
Keine Zukunft.
Keine Veränderung.
Kein Beginn, kein Ende.
Ich bin.
Und in diesem Nichts liegt ALLES,
die köstlichste Freiheit und die größte Liebe, die jenseits aller Vorstellungen des Möglichen liegt.

Und so kommt es zu mataji – die Mutter.
Denn. Ihr seid alle meine Kinder.

diese Einladung an dich und für alle Suchenden „Kinder“ dieser Erde.
Kommt. Kommt nachhause.

Ich bin hier. Für Euch.

DANKE Das Erwachen🙏🏻 DEM, die/der/das mich hier her und zurück nach Hause gebracht hat.

Mataji ~ Das Erwachen❤️Das Erwachen🙏🏻

(Jana SoMā Devi Caso Villavicencio)

Video folgt Das Erwachen

 

 

(Dein Geist wird nun versuchen dies einzuordnen oder zu verstehen oder verschiedene Projektionen zu entwerfen.
Das ist eine Sackgasse. Nur die Liebe.
Nur die Liebe wird dich jenseits von Verstehen an den Ort reiner Glückseligkeit bringen.)

Mondfrauentempel – Das 9-Monate-Training

Mondfrauentempel – Das 9-Monate-Training

 

Ab September entsteht eine geschlossene Jahresgruppe bis zum Mai 2018

 

Die Mondfrauentempelgruppe ist eine heilige Zusammenkunft von Frauen, die mit Konkurrenz und alten Rollenmodellen aufräumt und weiten Raum für tiefe verkörperte weibliche Spiritualität schafft.
Wir werden gemeinsam in ein wildes, sanftes, fließendes, vertrautes Miteinander eintauchen und miteinander praktizieren. Denn unsere Praxis dient den Töchter und deren Töchtern für ein heilendes und erwachendes Frau-Sein. Und es dient uns. Wir lernen wieder unserer Quelle zu vertrauen, auf unsere Körper und Intuition zu hören, mit dem Mond zu fließen und unseren Schwestern uns mit zu teilen. Wir erobern unsere Körper zurück und bewohnen sie, wir feiern die zyklische (Mond)Göttin in uns und in unseren Schwestern.

Heilung geschieht in dem wir wieder lernen sanft mit unseren Schwestern, unserem Körper und unserer weiblichen Seele zu sein, Zugang zu unseren Gefühlen zu bekommen

Dies ist eine geschlossene Gruppe, die künftig nur einmal (!) im Jahr geöffnet wird, um neue Frauen zu initiieren.

Wenn Du dich also auch nach einer echten tiefen weiblichen spirituellen Praxis sehnst und dabei Schwesternschaft in all ihren Facetten kennenlernen möchtest und darüber hinaus in die Tiefen deiner urweiblichen Shakti-Kraft tauchen möchtest, dann sei dabei!
Wir bieten Platz für insgesamt 12 Frauen.  7 Plätze sind derzeit noch verfügbar.

Der Ausgleich 450 Euro für insgesamt 18 Treffen, jeweils am 2. Und letzten Montag Abend des Monats von 20 – 22:30 Uhr

Beginn und Initiationsabend ist am 11.9.2017

 

Anmeldung bitte über den Buchungslink

Die Mondpriesterin

Über die Entstehung bzw. Rück-Verbindung an die weise Mondfrau in uns.

 

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit sind wir auf dem Weg der Vereinigung männlicher und weiblicher Energien. Die Geschichte der unterdrückten Weiblichkeit ist hart und schwer. Für mich ist seit geraumer Zeit klar, dass ich ein AKTIVER Teil des Erwachens der Weiblichkeit sein möchte.

Mein Weg der Weiblichkeit begann mit der Geburt meiner Tochter zu Vollmond.  Ich war am Abend zuvor im Fluss Wasser treten und die Vollmondin zeigte sich am Himmel. Da sagte mein Baby im Bauch, es sei bereit. Die Regenfee. Als wir sie in den Armen hielten, fiel tatsächlich der Regen vom Himmel. Segen.
Das ganz eigene Verstehen in meinem  Körper aus Wasser – Mond- Gebärmutter – Weiblichkeit ließ mich nie wieder los.

So tauchten Lehrerinnen wie Chameli Ardagh (2013 Ausbildung zur Tempelgruppenleiterin) auf und Miranda Gray (Ausbildung zur Advanced Moon Mother). Mein Ehemann, der in der Tradition der Curanderos der Anden seit mehr als 20 Jahren wirkt, wies mich in schamanisches uraltes Wissen ein.

Aber es gibt auch ein Leben vor dem Wandel. Mein spiritueller Weg begann früh. Mit 14 suchte ich Verbindung in der Natur, mit Krafttieren und den Spirits, mit 16 besuchte ich die ersten Zen-Meditations-Retreats, während der Ausbildung zur Physiotherapeutin traf ich meinen langjährigen KungFu und Qigong-Meister und erhielt die Berechtigung Shaolin Qigong zu lehren.
Mit ihm tauchte ich in die Tiefen der energetischen Lehren ein und erfuhr aber auch den Schmerz der verletzten Weiblichkeit.
Meine erste Tätigkeit als Physiotherapeutin reichte meiner damals perfektionsbestrebten Seele nicht aus und so stellte ich mich nach der Arbeit an die Ballettstange und begann eine Ausbildung in klassischem und modernen Tanz.

Mein Körper machte mir einen Strich durch die Rechnung. Von meinem damaligen Freund wurde ich schwanger und verlor die Seele. Das Leben entwickelte sich nicht. Das Wissen um die Energien war abgestorben in mir und das Lebensfeuer auch.
Die Geburt meines besonderen Sohnes toppte das Leid meines Lebens.
Die Transformation begann mit der Begegnung mit meinem heutigen Ehemann. Er brachte mir die Natur und die Elemente, auch die Mondin nahe. Wir verbrachten Nächte mit der heiligen Pfeife in ihrem Schein, liebevoll sprach er sie immer wieder mit „Mama Quilla“ an – die Mondgöttin der Anden. Ich durfte mich wieder erinnern…

Ihr RUF ereilte mich, als wir unseren derzeitigen Lebensplatz fanden. Unser Haus grenzt an ein weites Feld hier im Allgäu. Wir haben sternenklare Nächte hier und sehen die Mondin in all ihren Phasen um das Haus herum wandern. Immer wieder rief sie mich und immer wieder folgte ich ihr. In Verbindung mit der Erde hielt ich meine Rituale ab oder betete, hörte ihr zu und erzählte ihr …
Es gab auch Phasen da wehrte ich mich. Ich wollte keinen Initiationsweg zur Mondpriesterin erschaffen. Ich wollte Mutter sein. Ängste stiegen auf, ihnen nicht mehr gerecht zu werden. Aber immer wieder hörte ich den Ruf und dann sendete ich mein JA in den Himmel.
Die Antwort kam schnell: Wir dürfen heute Mütter sein, die ihre Träume leben. Wir müssen uns nicht mehr aufopfern für unsere Kinder!
In dieser Ausbildung nun verbinde ich all mein Wissen, was ich in den letzten 10 Jahren sammeln durfte. Die Inhalte erstrecken sich über die individuelle Begleitung von Frauen, das tiefe Abtauchen in unsere eigenen Traumata, das Halten von Mondkreisen, das Entzünden eines heiligen MondFeuers (dies wird mein Mann unterrichten), tiefe Körperarbeit, nährende Massagen für Schwangere und Frauen in all ihren Zyklusphasen. Ja es ist auch eine heilsame Bewegungsabfolge  entstanden, in dem wir in Kontakt mit den Energien sind und dann aus unserem Schoß heraus in Bewegung kommen und tiefe Einheit erfahren können.

Die Frauen werden nach diesem Weg Mondrituale und Kreise, Wasser- und Erdheilungsrituale halten können,  mit schamanischen Zugängen, aus der Führung ihres Herzens in Kontakt mit Mutter Erde, Großmutter Mond andere Frauen auf ihrem Weg des Erwachens begleiten können.  Ein Herzensanliegen ist es mir, dass Frauen sich wieder an die Mondin erinnern. Sie ist unsere Lehrmeisterin und unser Spiegel. In ihr erkennen wir unser Licht, dass sich stets in der Dunkelheit der Gebärmutter wandelt. In den Nächten unserer weiblichen Seele werden wir das Gebärmutternetz neu weben. Hin zu einer neuen Erde, in der wir uns als Schwestern (und Brüder) begegnen, so dass wir am Tage unsere Kinder voller Liebe nähren können. Die physischen und die geistigen. Denn sie sind die Früchte unserer weiblichen Schöpfungskraft und die Töchter und Söhne der neuen Zeit. So dass wir unsere Männer heilen können und in eine Verbindung der solaren und lunaren Energien gehen werden…

…Zum Wohle aller Wesen hat sich dieser Initiationsweg durch mich erschaffen und ich stelle mich als Kanal zur Verfügung. Aho.

Sei Willkommen im Kreis der Mondpriesterinnen.
Erinnere Dich.
Sei die Schöpferin  deines Lebens.

 

Die Ausbildung zur Mondpriesterin beginnt im September 2017 und findet genau dort statt, wo die Mondpriesterin einmal tätig sein wird: mitten in der Natur, dort wo Kinder spielen und eine Familie lebt, dort wo der Tempelraum unter der Erde zu Einkehr, Stille und tiefer Prozessarbeit, aber auch zu Schwesternverbund mit Liebe, Lachen und Nahrung einlädt.

Schreibe mir eine Nachricht, wenn du gerne mehr Infos möchtest oder vereinbare gleich ein Bewerbungsgespräch via Skype mit mir. Ich freue mich auf Dich.

Deine Jana

Die Regenbogenbrücke

Die Regenbogenbrücke
#Triggerwarnung

7Jahre dauerte es dass ich dies aufschreiben kann.
2 Jahre dauerte es dass ich mich diesem Tag innerlich zuwenden kann.
Das Leben und der Tod meines ältesten Sohnes ist das einschneidendste was mir je widerfahren ist und wird.

Linus Leben begann am 27.11.2010 zuhause. Nach mehr als 30 Stunden Wehen und inneren Kämpfen nah an der Hysterie, sprengte die Hebamme die Fruchtblase und er wurde mit einer Urkraftwelle geboren, die mich halb auseinander riss.
Ich war alleinerziehend und stützte mich dabei auf die Knie einer Doula hinter mir.
Linus trank nicht.
Er ging nicht an meine Brust.
Aber er schrie.
Wie ein Kätzchen Tag und Nacht.
Am dritten Tag fuhren wir in die Klinik und er wurde mir sofort weggenommen und auf die Intensivstation gebracht.
Wir verbrachten einen Monat in der Klinik, davon Weihnachten und Silvester.
Linus trug eine Sonde über die ich ihm Milch fütterte. Als er begann am Fläschchen zu nuckeln dachte ich, alles würde gut werden. Es dauerte lang aus diesem Traum aufzuwachen.
Als wir entlassen wurden, freute ich mich auf ein „normales Leben“, aber normal wurde es nie wieder. Linus war schwer behindert. Er hatte Schmerz- und Schreiphasen die ich ein Jahr lang alleine Tag und Nacht begleitete.
Im Herbst 2011 lernten Jaime und ich uns kennen und er nahm Linus an wie einen eigenen Sohn.
Er pflegte und Liebte ihn wie ein eigenes Kind. Er heilte ihn immer wieder und immer wieder. Bis zum Juni 2012, als sein Mentor, der zu unserer Hochzeit aus Equador kam, ihn dazu anhielt damit aufzuhören. Er sagte, es gäbe Dinge die auch ein Heiler nicht bewerkstelligen könne.
In diesem Monat erlitt Linus einen schweren Oberarmbruch und ich verbrachte hochschwanger mit unserer Tochter Die Tage vor unserer Hochzeit im Krankenhaus.
Wie oft war ich in Sorge um sie, ob sich mein innerer Schmerz auf sie auswirken würde. Aber nein sie war heil und ganz und von Anfang an auf innigste Weise mit Linus verbunden.
2 Wochen nach ihrer Geburt baute Linus drastisch ab. Wir mussten erneut in die Klinik. Er erlitt eine Sepsis und war Kurz davor uns zu verlassen.
Meine Mutter verbrachte 4 Wochen mit ihm im Krankenhaus. Ich pendelte täglich mit Neugeborenem in den Münchner S- und U-Bahnen zwischen Zuhause und Krankenhaus.
Ein Wochenbett hatte ich nicht.

Die Entscheidung oder ein gesandter Engel

Wir kamen ins Gespräch mit den Ärzten und Sozialpädagogen. Ich werde nie vergessen, wie die Worte: es ist nicht mehr zu schaffen! Über unsere Lippen gingen. Es wurde klar, wir mussten mach einer Lösung suchen.
Die Sozialpädagogin fand ein Haus bei Stuttgart mit nur 3 Intensivpflegeplätzen. Als ich das Haus betrat und mir ansah, fand ich eine bunt bemalte kleine Villa vor. Es war Linus Traumvilla für die folgenden 3 Jahre.
Wenige Tage nach meinem Geburtstag zog er im November 2012 aus dem Heim seiner Mama in sein neues Zuhauses.
Es war ein schlimmer, großer Schritt und gleichzeitig ein befreiender – hatten Jaime und ich doch nie Die Möglichkeit gehabt etwas zu unternehmen, begannen wir nun mit unserer kleinen Tochter zu reisen, essen zu gehen, ja Jaime half mir wieder das Leben zu genießen. Aufzuatmen. Loszulassen. Voller Staunen beobachtete ich die Entwicklung meiner gesunden Tochter und
Viele Wochenenden verbrachte ich mit ihr, während Jaime auf Heilreisen war, in Linus Traumvilla.
Er war glücklich dort. Die Schwestern liebten ihn über alles und auch wenn ich stets mit Schuldgefühlen wieder fuhr, wusste ich ihn in den Händen der Engel. Wirklich er wurde dort umsorgt und geliebt wie von Engeln.
Im Jahr 2014 nach diversen schweren Infekten fiel eine weiter schwerwiegende Entscheidung, gemeinsam mit dem Team der Pflege. Wir würden keine lebensverlängernden Maßnahmen in Anspruch nehmen, für den Fall dass …
Dieser Fall klingelte im Mai, nur wenige Monate nach der Geburt unseres zweiten gemeinsamen Kindes am Telefon.
Wir sollten sofort kommen. Linus ging es sehr schlecht.
Ich hatte ihn so oft in schwerst ertragbaren Zuständen gesehe, aber als wir mit Tamia und Yari dort ankamen und ich ihn schwer atmend, total verschleimt mit einer schweren Pneumonie in seinem Bett liegen sah, wusste ich es würde der letzte Besuch sein. Mit seinen 4 Jahren hatte er nie laufen und sprechen gelernt. Aber ich hörte ihn sagen: ich will nicht mehr Mama.
Wir zogen in Linus Traumvilla ein und ich saß nahezu Tag und Nacht mit Stillendem Säugling an der Brust an seinem Bett. Ich sang das Gayatri Mantra und das Asato Ma Mantra auf und ab und öffnete ihm so die Himmelspforten. Es dauerte eine Woche das Loslösen, meins und Seins. und man konnte seine innere Reise aus „Soll ich oder soll ich nicht“ beobachten. Es war wie ein Tanz um das Absolute, das Eine, den Einen. Ein sich annähern und wieder zurückkommen. Noch einmal mehr Mamas Stimme hören, noch einmal mehr die zarte Hand meiner Schwester auf meiner Haut fühlen, bevor es nie wieder spürbar sein würde.
Jaime bildete Heilkreise um ihn herum.
Am Morgen des 6. Mai überkam mich der Lagerkoller. Ich wollte ein bisschen in die Stadt und Vorrat einkaufen. Wir wussten nicht wie lange es noch dauern würde.
Jaime sagte, nimm dir alle Zeit die du brauchst.
Komisch das werde ich nie vergessen… ich kaufte unter anderem 2 Kerzen für den Altar. Jaime hatte seine Mesa dabei.
Mittags kamen wir zurück ins Haus und ruhten uns aus. Als er seine Mesa öffnete und die 2 Kerzen darauf brannten, hatte sich der Babysohn gerade in den Schlaf gestillt, hörte ich schnelle Schritte auf der Treppe. „Frau Caso kommen Sie schnell. “
Und dann wären wir 2 Stunden mit ihm. Yari schlief mit im Zimmer, als hätte er es gewusst, dass Mama und Papa nun alle Kraft für etwas ganz anderes brauchen würden.
Wir salbten seine Füße und seine Hände, seine Stirn mit Rosenöl, öffneten und begleiteten ihn bei seinen letzten schweren Atemzügen, deren Abstände immer länger wurden.
Abwechselnd einer hielt ihn. Einer salbte. Als wir fertig damit waren, nahm ich ihn in meine Arme und sang das Gayatri Mantra. Unzählige Male. Ich sah immer wieder Hilfesuchend zu Jaime. Er sagte: Mache es so, als würdest du ihn schlafen legen: „leg ihn schlafen!“ Und dann sang ich mit all meiner Liebe und schaukelte ihn in den ewigen Schlaf.
Jaime hatte seine Ritualgegenstände, seine Condorfeder und seine Tabakessenz für das „shingando“ alles vorbereitet. Und als mein geliebter Sohn seinen letzten Atemzug tat, schrie Jaime auf. Er schrie aus Schmerz über die Ungerechtigkeit des Lebens und die Gerechtigkeit des Ewigen und er schrie für mich, denn ich saß nur da wie eine Salzsäule. Ich war leer. Erschöpft.
1 weitere Stunde hielt ich ihn. Ich wollte ihn nicht loslassen. Als wir ihn jedoch auf das Bett gebettet hatten und das Zimmer verließen, uns die vielen Krankenschwestern umarmten und ich Yari gestillt hatte, sahen wir auf die Minute genau 2 Stunden nach seiner Todesstunde eine Regenbogenbrücke am Himmel.
Es war nicht verwunderlich für mich. Ich wusste dass das sein Zeichen war: „Mama ich bin angekommen!“

An manchen Tagen sehe ich ihn über die Regenbogenbrücke mit anderen Kindern um die Wette springen.

Seine Liebe und Strahlkraft ist zu spüren.
Ich verneige mich vor seiner wundersamen Seele, die bereit war all diese Schmerzen auf sich zu nehmen und damit so viele Menschen in eine tiefere Ebene der Liebe zu initiieren.

Über das Stecken gesunder Grenzen

Oh ich sage euch, ich war eine grenzenlose Frau. Ich war so Grenzenlos in meinem Verständnis für andere, der ewig puren Liebe, des wundervoll strahlenden Lächelns und Nickens, dass ich phasenweise in meinem Leben einer lieblichen Geisha glich, die trippelnd, tänzelnd, lächelnd über den Boden schwebte. 

Ich war so grenzenlos, dass ich Menschen in mein Haus und in mein Innerstes ließ, die man am besten fern ans andere Ende der Welt schicken sollte. 

Menschen, die meine Ehre als Ehefrau, Mutter, Frau beschmutzt haben und Menschen, die nur auf eines aus waren: ihren eigenen Vorteil. 

Ich war so grenzenlos, dass ich dir nicht hätte sagen können, was ich brauche um glücklich zu sein, was ich benötige um mich genährt und satt an Liebe zu fühlen. 

Die Grenzen waren so weit von mir gesteckt, dass jeder – wirklich jeder  – in mich eindringen konnte, wie in eine Puppe. 

Mir wurde das Gehirn gewaschen, mein Körper zu „spirituellen-sexuellen-Zwecken“ benutzt, mein Haus und mein Bereich betreten, als gäbe es keine Türen. Und ja es gab ganz real Eindringlinge, die plötzlich im Raum standen… 

Und all das ließ mein Unterbewusstes geschehen, im Namen der „bedingungslosen Liebe“. 

Warum? 

Auf meiner Reise mit der heiligen Medizin der Pflanzen und der Ausbildung als „Flower Essence Practitioner“ bei der wundervollen Joanne Ameya Cohen verstand ich auf einer viel tieferen Ebene meiner Seele, was erfahrene Traumata, Missbräuche oder emotionale Vernachlässigung in der Kindheit mit unseren untersten beiden Chakren machen. 

Die gesunde Fähigkeit dieser Chakren, sich – sobald Vertrauen gespürt wird – zu öffnen und – sobald Misstrauen oder Ein Nein im Körper spürbar ist – zu schließen und sich augenblicklich zurückzuziehen und sich zu schützen, wurde zerstört. 

So lange diese Traumata nicht geheilt sind oder unsere Chakren durch die Kraft der Blüten und Pflanzen wieder in die Heilung kommen dürfen, ist jegliche (!) Arbeit an sich selbst schlichtweg unmöglich. 

Der Weg der Heilung der ersten beiden Chakren fühlt sich manchmal an wie ein Tanz auf dem Eis bei derzeitigen -13 Grad draußen. Wir rutschen aus, wir bibbern und zittern angesichts der 

neuen Herausforderungen…Anders zu reagieren, zu handeln und zu sprechen als vorher. 

Man muss viele Male Nein sagen. 

Immer wieder. Immer wieder. 

Und sich zurück ziehen, um die eigene Mitte auszutarieren, denn ein Nein! Bedeutet Ja ! zu mir selbst. 

Ab dem Frühjahr begleite ich dich von Herzen gerne wieder auf deinem persönlichen Weg der Heilung.

Bis dahin habe ich 3 Tips, wie du beginnen kannst, gesunde Grenzen zu setzen. 

  1. Lerne Nein zu sagen 

Sage Nein, wenn du ein Nein spürst und füge dem nicht hinzu. Keine Erklärung, kein Tut mir leid, kein Weil …

„Ach könntest du mal bitte, während du die Suppe kochst und 3 Kinder hütest, noch für mich zur Post schnell und 3 Kisten Saft auf dem Rückweg mitbringen?“

 – NEIN !

Was ist dein Beispiel bei dem du ein Nein spürst und es Zeit ist, es zu sagen? 

  1. Lerne Ja zu (dir selbst zu) sagen

Finde heraus was dir heilig ist. 10 min morgens im Bad für dich? 5 min Smoothie-Pause auf der Arbeit? 30 min. Früher das Haus verlassen, um langsam gehen zu können? Kuscheln mit der Familie, anstatt putzen? 

Sage JA zu dem was dir heilig ist und dann tu es. 

  1. fühle wo deine Grenzen sind 

Gehe ganz praktisch in deinen inneren heiligen Raum deiner Seele, schließe deine Augen und sieh, wie nah oder fern möchtest du gerne Person X haben? Schau mal wo diese Person momentan steht (evtl. Zu nah oder zu fern?) und wo du sie aber eigentlich haben möchtest. 

Evtl. Wünschst du dir an manchen Tagen deine Kinder ein Stück näher und dafür deine Mutter / deinen Partner / deine Freundin ferner? 

Nun schiebe deine Hand nach vorne platziere die Person auf die jeweilige Entfernung, die dir angenehm ist. Sage: Danke. Ich Ehre deinen Raum und du ehrst nun meinen Raum. 

Mit all meiner Liebe zu Dir 

<3 Jana 

Die gebärende Medizinfrau im Kreis der Schwestern

Die gebärende Medizinfrau im Kreis der Schwestern

aus den Geschichten der blutenden Frau

 

An einem kalten Wintermorgen saßen Mutter und Tochter, mit vielen der Tanten und Schwestern gemeinsam am Feuer und kochten die Suppe. Schweigend pflückten sie Blatt für Blatt der kostbaren Kräuter ab, mahlten die Gewürze auf Steinen. Aus dem Inneren des Kessels stieg der Geruch einer ganz besonderen Speise und erfüllte das Tipi mit Schutz, Magie, Verbundenheit und Geborgenheit.

Misky Killa und ihre Mutter hatten die Aufgabe im Stamm, andere Frauen mit Speisen zu versorgen. Es waren keine gewöhnlichen Speisen. Aber eigentlich gab es bei ihnen niemals gewöhnliche Speisen. Jede Mahlzeit war heilig. Jede Gabe von Mutter Erde wurde zelebriert und geehrt. Misky Killa lernte viel von ihrer Mutter. Tag für Tag sah sie ihr zu, fragte sich im Inneren, warum dieses und nicht jenes Kraut? Warum heute weniger des so heilsamen Gewürzes? Und warum loderte an manchen Tagen das Feuer sehr hoch und an anderen kochten Suppen nur über einer funkelnden Glut?
Eines der großen Geheimnisse ihrer Zeit war, dass man Lehren nicht mit Worten erhielt. Man empfing sie durch jahrelanges Beiwohnen, Zuschauen, spüren und vielen Wiederholungen. Manchmal fasste Misky Killa allen Mut und platzte doch mit einer Frage heraus. Manchmal konnte sie ihre jugendliche Neugierde einfach nicht zurückhalten. So wäre es auch an diesem Tag nahezu geschehen, sie wollte einfach zu gerne wissen, für welche Frauen des Stammes diese köstliche Suppe war. Sie spürte etwas ganz Besonderes lag in der Luft. Noch bevor Misky Killa ihre Frage stellen konnte, lachte ihre Mutter. „Die Medizinfrau … gebärt ihr erstes Kind. Heute Nacht wird Großmutter Mond voll sein und die Geburtswehen der Frau werden beginnen! Und nun mach eine Pause und spiel mit Deinen Schwestern oder reite dein Pferd.“
Misky Killa bedankte sich und ging hinaus in die Kälte. Ihr Pferd, ja das war eine gute Idee. Sie schwung sich hinauf auf ihre schwarze Gefährtin und ritt weit durch den Schnee und durch die eisige Kälte. Als sie zurück zum Dorf kam, dämmerte es und sie sah Frauen eifrig hin und her laufen. Manche kicherten, andere erzählten und einige wenige schwiegen und waren ganz bei sich. Von einem der Zelte ging ein starkes Strahlen aus und man konnte fast spüren wie die Erde vibrierte an diesem Ort. Misky Killa eilte zum Zelt ihrer Mutter, wo sie vorhin gemeinsam gekocht hatten.
Der Kessel war fort und Mutter hatte eine heilige Feder in den Haaren und trug einen großen ledernen Beutel auf ihrer Schulter. Sie sah ihre Tochter und sagte: „Komm mit. Du wirst heute eine Geburt mit erleben!“
Das Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie in das Zelt mit der starken Ausstrahlung und dem Vibrieren unter der Erde stieg. Sie sah die gebärende Medizinfrau im Kreis vieler Frauen sitzend. Ihre Augen waren geschlossen und sie wirkte wie ein heiliger Gral oder ein Baum, der tief verwurzelt unerschütterlich dem Sturm Stand hielt. Eine heilige Stimmung erfüllte den Kreis, das Feuer brannte schwach, überall hingen Kräuter und in einer Ecke war ein Bereich, ausgestattet mit vielen, weichen Fellen  und Tüchern. Er lud zum Entspannen ein.
Der große runde Bauch der Medizinfrau war so wunderschön, dachte Misky Killa und sie war tief berührt von der Schönheit dieser gebärenden Frau.
Manchmal berührten die Frauen links und rechts von der Gebärenden, ihre Schultern oder strichen ihr sanft durchs Haar oder hielten ihre Hand. Nach einer langen Zeit, begann eine der Frauen im Kreis zu singen. Es waren die allerschönsten Gesänge, es waren universelle Lieder, die die Weisheit der Geburt beschrieben. Die Gebärende und manch andere Frau im Kreis stiegen mit ein und es entstand ein Klangteppich von den unterschiedlichsten Liedern und Tönen, die aus der Erde zum Himmel stiegen und wieder hinab fielen auf den Kreis, wie segensreicher, sanfter Regen. Es war ein feierliches Ritual, welches mit dem Duft von Rauchwerken und Trommelschlägen in ein Herz eindrang, als würde es Türen aufstoßen und Wege bahnen. Wege in die Tiefen einer Seele, die sich entschieden hatte dieses Leben zu diesem Zeitpunkt zu wählen.
Die Gesänge setzten sich fort und selbst Misky Killa fand irgendwann ein zartes Summen und hin und wieder einen tiefen Ton, der auch sie mit der Erde unter ihrem Schoß verband. Sie hatte ihre Augen geschlossen und sah plötzlich ein starkes, kräftiges pulsierendes Rot vor ihren Augen. Sie blickte auf und sah in die Augen ihrer Mutter, die ihr gegenüber saß. Ihr  Blick ruhte sanft auf ihrer Tochter. Oh wie sehr liebte sie diese Augen und wie sehr liebte sie es, dass ihre Mutter meist zuvor wusste, was mit ihr geschah.
Mutter nickte und Misky Killa verstand. Sie durfte jeder Zeit gehen, wenn sie gerne wollte oder es ihr zu viel werden würde.
Die Gebärende hatte mittlerweile den Stand eingenommen und eine Frau hielt ihr Becken, kreiste es und kreiste es. Die Frau mit dem großen runden Bauch hielt sich an einem Tuch fest, was von den Höhen des Zeltes hinunter fiel. Sie fing an zu vibrieren und während ihre Stimme immer lauter und lauter wurde, brach sie plötzlich in ein schallendes Lachen aus. Die Tränen liefen ihr Gesicht hinab und zogen Rinnsäle mit sich, die die roten Bemalungen aus ihrem Gesicht auflösten und mit hin fort trugen, über ihr Herz und ihre vollen Brüste, bis zu ihrem großen runden Bauch, über ihre Beine und Füße und in die Erde unter ihr.
Sie vibrierte und tönte, rief und sang, weinte und lachte, tönte, rief und sang, weinte und lachte … Die Schwestern begleiteten sie in all ihren Gefühlswellen …
Mutter servierte mittlerweile einigen der Frauen ihre Kraftsuppe. In runden Schalen aus Kürbissen tranken die Schwestern die warme Suppe …

Die gebärende Frau war nun umhüllt von Salbeiduft. Ein Copallero ging durch den Kreis. Eine jede beweihräucherte sich und so verschwand auch Misky Killa im Rauch der Pflanzen für einen Moment. Im Inneren dankte sie für ihr Leben, für diese Nacht in der sie einem solch großen Ritual beiwohnen durfte.
Da konnte sie sehen, wie die Frau eine Hand vom Tuch nahm und zwischen ihren Beinen eine Schale mit der Hand formte. Wasser fiel auf die Erde und da konnte man das Köpfchen des Babys erkennen. Mit 3 Wellen von Trommelschlägen, Stöhnen und lauten Rufen der Schwestern im Kreis fiel das Baby in die Hände der Medizinfrau. Ihre Beine zitterten und bebten, ihre langen schwarzen Haaren reichten bis zum Gesäß, als sie ihren Kopf in den Nackten legte und rief: „Ich habe dich geboren. Sei willkommen geliebtes Kind!“ Und sie weinte und weinte, lachte und dann wurde sie still und betrachtete ihr Baby voller Liebe. Sie segnete es über und über – mit ihren Worten und Gedanken, mit ihren Berührungen und Liebkosungen.
Von zwei Frauen gestützt, sank sie auf das wohlig weiche Fellbett, mit ihrem Baby auf der Brust.
Zwei Frauen saßen zu ihren Füßen, zwei Frauen zu ihren Schultern und eine streichelte sanft ihr Haar.

Misky Killa fehlten die Worte. Ein Wunder – war das für sie. Sie weinte ebenso Tränen der Ergriffenheit und der Berührung. Da ertönten nach der Stille die Schreie des Babys und sanfte Trommeln mit noch sanfteren Gesängen erzählten von der Ankunft einer himmlischen Seele auf dieser Erde.
Die Frau fing noch einmal an zu rufen und da gebar sie den Mutter Kuchen, der dann sanft neben sie und dem noch damit verbundenen Kind gelegt wurde.
Es war einfach nur wunderschön zu sehen, wie diese Frauen in den Armen ihrer Stammesschwestern umsorgt und geliebt, berührt und gelobt wurde, für die Geburt ihres ersten Babys.
Misky Killa durfte der Medizinfrau eine Schale mit der nährenden Kraftsuppe reichen. Sie trank diese und seufzte und danach schlief sie mit dem Baby auf ihrer Brust liegend, in den Armen ihrer Schwestern gebettet in einen erholsamen Schlaf.

Mutter und Tochter verließen das Zelt und die große volle Mondin schien hell auf das Dorf. Nie würde Misky Killa diese besondere Nacht vergessen und sie würde nie mehr das Rezept für diese besondere Suppe erfragen müssen. Sie hatte durch Erfahrung gelernt und verinnerlicht.
Hand in Hand gingen Mutter und Tochter zurück zu ihrer Schlafstätte. Bevor die Mondin neue Träume in die Seelen der beiden Frauen webte, fragte Misky Killa ihre Mutter: „Wie konntest du wissen, dass du ausgerechnet heute diese Kraftsuppe kochen würdest und die Medizinfrau ihr Kind bekommen würde?“ Und die Mutter streichelte ihrer Tochter über den Kopf und sagte sanft:
„Wir Frauen spüren so was…!“

 

Copyright Jana Caso Villavicencio am 22.8.2016

Abuelito Tabaco

Abuelito Tabaco – Großvater Tabak

Ein Erfahrungsbericht

Von ganzem Herzen möchte ich zunächst einmal für die Möglichkeit danken, die Meisterpflanze Tabak als wahrhaftigen Lehrer und Entheogen kennenlernen zu dürfen. Danke an Jaime, Jana und die ganze FamiliaLunaSol für dieses Geschenk.

Fernab von jeglichem Missbrauch und Kommerz verbirgt sich hinter dem allgegenwärtigen Nutzen des Tabaks, ein wahrhaftiger Lehrer, ein Verbündeter der Schamanen, ja sogar der Schamane selbst.
Uralte amazonische Traditionen erzählen in Mythen den ersten Gebrauch des Tabaks als Ahnenverbindung und Weisheitsträger aller gelebten Erfahrungen. Ja man sieht sogar in den Blättern in die Zungen der Götter…
Im Rauch sehen sie ein spirituelles Vehikel, um mit ihren Intentionen, Gedanken, Gedanken, Gebeten und Gesängen, ihr Wirken in die wahrhaftige Wirklichkeit zu tragen. Jener Wirklichkeit aus der wir alle kommen und auch wieder zurückkehren.
Der Tabak hat mir durch den Kanal Jaimes, welcher sich als Gefäß zur Verfügung stellt, den Tabak durch sich hindurch wirken zu lassen, auf eine sehr kraftvolle, klare und unmissverständlich erfahrbare Art und Weise gezeigt, was für all meine Themen wichtig ist.

Alles was im Verborgenen liegt wird aktiviert um nochmals die Möglichkeit zu bekommen, sich damit zu konfrontieren und durch den Schutzraum des Yachac (Jaime) alle Prozesse heilsam ins Fließen zu bringen.

Sehr starke physiologische, spirituelle, emotionale und mentale Reinigungsprozesse setzen ein.
Des weiteren ermöglichen die heiligen Zeremonie des „Chingando“ (Anm. Fam.LunaSol: chingar ist das Wort für die zeremonielle Einnahme der Tabakessenz durch die Nase und den Mund), was so viel bedeutet wie alles zu sein, aber auch gleichzeitig nichts zu werden und sich in allem zu verlieren – eins zu werden, all deine Kräfte zu fördern, dein Herz zu öffnen und dem schönsten Ausdruck deiner Selbst, unglaublich viel Kraft und Sicherheit zu geben.
Der Tabak durch den Yachac (Weiser) kanalisiert ermöglicht es ganz bewusst und klar mit einer unerschöpflichen Kraftquelle in Verbindung zu treten.
DANKE – man fühlt sich wieder als wichtiger Mitbestandteil von alles was existiert.

Alles ist Eins!
Alles ist Eins!

Und als letzter Bestandteil des Prozesses dieser Zeremonie, bietet sich der Raum für alles zu danken (Menschen, Erfahrungen, Pflanzen, Lehrer, etc) die Bestandteil deines Lebens sind. Diese Phase ist eine wichtige und schöne Abrundung für die gesamte Erfahrung um jeglichen dualen Prozessen, polar (sich selbst ergänzend und bedingend, zu vereinigen)  zu begegnen. Zusätzlich gibt an über sich selbst hinaus (da die Zeremonie ein sehr individueller Prozess ist) allem Kraft und Wertschätzung, was dich zu diesem einzigartigen Moment gebracht hat.
Somit werden die 3 Welten, die 3 Ur-Prinzipien und die 3 Zeiten auf eine beeindruckende Art und Weise ausgeglichen und gleichsam ins Fließen gebracht.

Ich danke für alles was mir dadurch offenbart werden konnte und mit all meinem Respekt achte ich die ehrenvolle Aufgabe den Raum dieser kraftvollen, jahrtausende alten Zeremonie zu halten.

Salud, Luz, Amor y Paz

Bernhard

 

Danke Bernhard für diese berührende Zeilen über deine Erfahrungen im Rahmen der heiligen Zeremonie des Tabaks!
Bernhard ist einen „compromiso“ (engl. commitment / dt. innere Verpflichtung) eingegangen,  von Jaime in persönlichen intensiven Zeremonien zu lernen und trägt tatsächlich diese Aufgabe mit einem unbeschreiblichen, wundervollen Licht und mit viel Respekt. Wir danken dem Großen Geist, dass wir zusammen geführt wurden und wünschen ihm und seiner wundervollen Familie nur das Beste!
Jana & Jaime von FamiliaLunaSol

Das Plazentaritual

Ein Plazentaritual

Heute möchte ich Euch über die Gestaltung eines Rituales für die Beisetzung der Plazenta in die Erde schreiben.
Wenn Mama und Baby nach der Geburt bereit sind ein wenig aufzustehen, kann man das Ritual feiern. Wir betrachten es als eine Pflicht – also es ist zumindest selbstverständlich für uns – unseren Dank und unsere Gebete an Mutter Erde zu richten, wenn wir ein gesundes Baby bekommen haben. Sie ist die Mutter aus der alles Leben hervor geht und zu der alles Leben zurück geht. Die Plazenta nährt über 9 Mondzyklen das Baby und verbindet Mutter und Kind. Sie ist essentiell für das Baby.
Die Plazenta verdient unseren Respekt und unsere Dankbarkeit für ein gesundes und gut entwickeltes Baby. Sie sollte auf keinen Fall im Organmüll verbrannt werden.
Wir haben die Plazentas von unseren Kindern beide der Erde geschenkt.
Mein Mann vollzieht einen Prozess über 21 Tage mit unseren neugeborenen Kindern, in dem er betet, Rituale macht und Samen für ein gutes Leben sät. Das Plazentaritual ist ein Teil dieses Prozesses.
Eine liebe Schwester (Danke noch einmal AmariDe <3) hatte mir eine wunderschöne Plazentaschale für unseren Kleinsten getöpfert und mit Bienenwachs befüllt. Nach der Hausgeburt unseres derzeit „Kleinsten“ und der Abnabelung legten wir die Plazenta in die wohlriechende, wunderschöne Schale und bedeckten sie mit Rosenblättern, dort ließen wir sie für einige Stunden bei den brennenden Kerzen und Räucherwerk, auf unserem Geburtsaltar.
Jaime bereitete im Wohnzimmer die Zeremonie vor. Sie ist angelehnt an ein Despacho – eine Opfergabe an Mutter Erde, die Schamanen aus den Anden regelmäßig ausführen. Er knüpfte eine Blumenkette für mich und legte Rosenblätter bereit, sowie Agua Florida und eine Flasche Wein und Sekt. Im Schneegestöber hatte er tagsüber das Erdloch für die Plazenta gegraben. Dabei wurde mithilfe anderer kleinerer Rituale Pachamama um Erlaubnis gebeten. Am Abend dann versammelten wir uns an dem heiligen Platz im Garten und legten gemeinsam die Plazenta tief in das Erdinnere. Jeder der Anwesenden ( meine Eltern, unsere Hebamme und wir) sprach seinen Dank für unseren gesunden Yari an Mutter Erde und warf Rosenblätter auf die Plazenta. Jaime besiegelte das Ritual mit seinen wunderschönen Heilgesängen und einer Flasche Rotwein, deren Inhalt er auch in das Erdloch gab. Anschließend segnete er Yari und mich mit Agua Florida und seiner Liebe <3

Stolzer Vater bereitet die Zeremonie für die Plazentabeisetzung vor :)
Stolzer Vater bereitet die Zeremonie für die Plazentabeisetzung vor 🙂

Und das brauchst also du für Dein kleines, aber wunderschönes Plazenta-Ritual:
• einen Naturkraftplatz
• deinen Partner, der ein Erdloch gräbt
• Rosenblätter
• Kerze
• eine Plazentaschale, die sich in der Erde auflöst (oder du legst sie ohne Gefäß in die Erde)
• die Plazenta
• Nahrungsmittel mit Reis, Samen oder Wein

Lege auf einem schönen Tuch alle Ritualgegenstände bereit und bringt gemeinsam die Plazenta hinaus in die Erde. Ihr könnt singen, beten und danken für euer gemeinsames, gesundes Baby. Gebt die Rosenblätter auf die Plazenta und ein paar Nahrungsmittel als Nahrung und Geschenk für Mutter Erde. Wenn ihr das Loch zugemacht habt, könnt ihr für einige Zeit eine Kerze in einer Laterne dort brennen lassen.

Schreib uns von Deinen Ritualen!

Wünschst Du Dir ein besonderes Segensritual, in dem Du als Mutter, euer Baby und die Plazenta geehrt und gesegnet werden? Kontaktiere uns. Als Schamane und Geburtspriesterin gestalten wir gerne ein ganz besonderes Ritual für Euch!

Die Heiligkeit der Nahrung

Die Heiligkeit der Nahrung – oder unsere Tischrituale

Jaime kommt ja – wie ihr wisst – aus Peru. Ein Land in dem Mutter Erde die Bevölkerung reich mit exotischem Obst, vitalisierenden Wurzeln (z.B. Maca) oder etwa 5000 (!) verschiedener Kartoffelsorten beschenkt. Unser Besuch in diesem Land und die Fülle der Märkte hat mich tief berührt. Es schien als hätte die Bevölkerung Perus einen natürlichen Respekt vor der Nahrung. Die Peruaner zelebrieren das Essen und vor allem lassen sie selten etwas übrig.
Ein besonders bewegender Moment war für mich, als wir bei einem Onkel zum Geburtstag eingeladen waren und eine „Mama“ in der Küche einen großen Topf Hühnersuppe kochte. Der Geruch, die Farben und die Hingabe an das Kochen dieser  Frau, werde ich nie vergessen.
Ein anderer sehr berührender Moment war, als wir einem von Jaimes Freunden einen Spontanbesuch abstatteten und wir im Hinterhof des Hauses viele Frauen mit ihren Kinder ein Festmahl für knapp 300 Dorfbewohner zubereiten sahen. Koriander wurde meditativ abgezupft und Bohnen verlesen, über dem Feuer hing ein riesiger Kessel mit duftender Suppe…

Ein wunderschönes Ritual um die Heiligkeit der Nahrung zu ehren, ist die Pachamanca. In einem selbst errichteten Steinofen wird über Stunden Nahrung „im Bauch der Erde“ gegart. Man isst und feiert anschließend zusammen.

Pachamanca – Die Geburt der Nahrung (eine schöne schriftliche Zusammenfassung von Jaime Caso V.)

Die Pachamanca ist eine Zeremonie aus den Anden, die der Kommunikation und Fruchtbarkeit gewidmet ist. Es ist eine Feier, die Verehrung, Bewunderung und Dank gegenüber der Mutter Erde zum Ausdruck bringt.

Kommunikation zwischen Mensch und Erde: Der Mensch trägt in seinem Herzen ununterbrochen Feindseligkeit, Selbstsucht und sonstige negative Emotionen, die ihm körperliche und auch geistige Wunden zufügen. Wir lassen es zu, dass unser Egoismus unsere Handlungen ohne die Beteiligung unserer Gefühle bestimmt. Auf diese Weise verpassen wir sehr oft die besonderen Momente in unserem Leben.

Fruchtbare Erde: Wir verzehren die Nahrungsmittel, die direkt aus dem Schoß der Mutter Erde kommen, und drücken damit unsere Verehrung für die Fruchtbarkeit unserer Mutter Erde aus und danken ihr für die große Liebe, die sie uns, den Erdbewohnern entgegenbringt.

Jaime mit seinem Vater bei der Zubereitung der Pachamanca
Jaime mit seinem Vater bei der Zubereitung der Pachamanca

Im Austausch für unsere Arbeit bei der Ernte sowie den Schutz und die Bewahrung von Pflanzen und Früchten versorgt sie uns mit einer großen Vielfalt an wunderbaren Nahrungsmitteln aus der Natur.

Eine Feier für die Gemeinschaft, für die Familienzusammengehörigkeit: Dies ist eine Zeremonie, die innerhalb der Familie oder einer Gemeinschaft gefeiert wird, und bei der alle Familienmitglieder dazu beitragen, unsere Mutter Erde zu ehren und ihr gegenüber unseren Dank auszudrücken.

In dieser Zeremonie nähren wir uns physisch und auch geistig.

Dampf, Kräfte in Hülle und Fülle

Eine kleine Anmerkung: Oft wird gesagt, dass man schon während des Kochens das Gefühl hat, satt zu sein. Dies wird durch die mit der ganzen Familie geteilte Freude verursacht, d.h. man fühlt sich einfach schon beim Anblick der Früchte der eigenen und gemeinsamen Arbeit zufrieden und gesättigt.

Der Begriff Pachamanca geht auf zwei Quechua-Wörter zurück: Zum einen “pacha”, was “Erde” bedeutet

Und zum anderen “manca”, was soviel wie “Topf” bedeutet.

Die Bedeutung ist also “Erdtopf” oder “Topf in der Erde”, die treffendste Übersetzung wäre jedoch: “wenn die Erde zum Topf wird”

In dieser Zeremonie rufen wir um die Unterstützung aller vier Elemente an und machen sie zu nutze: Erde, Feuer, Wasser und Luft.

Großväter Steine
Großväter Steine

Feuer, Steine

Zur Zubereitung der Speise verwenden wir auch Steine, die wir Großväter und Großmütter nennen, denn sie wissen sehr viel von der Vergangenheit.

Des Weiteren verwenden wir Pflanzen, um das Gericht zu würzen. Doch diese Heilpflanzen dienen nicht nur dazu das Gericht zu würzen, sondern sind auch unserer Gesundheit zuträglich.

(copyright by Jaime Caso Villavicencio)

 

Besonders durfte ich von meinem Mann viel bezüglich der Liebe zur Erde lernen. Wenn wir uns vor Augen führen, dass in Deutschland tonnenweise Brot im Müll landen und die Kinder sich in vollen Supermarktregalen vor der Fülle an Angeboten gar nicht entscheiden können, liegt die Frage nahe, wie wir unseren Kindern hier zu Lande einen liebevollen Respekt vor Mutter Erde nahe bringen können.

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Unseren Kindern erklären wir, dass Pachamama so liebevoll immerwährend neues Gemüse und Obst für uns gebiert und dass wir immer Danke sagen sollten, dass sie uns so leckeres Essen schenkt. Eines von Jaimes Standardritualen ist einen Schluck seines Getränkes der Erde zu schenken. Dieses schöne Ritual kommt aus seiner Heimat Peru und man sieht tatsächlich hier und da Männer und Frauen, die vor dem ersten Schluck ein Schlückchen mit Mutter Erde teilen.  Unser Mädchen hat es auch schon vom Papa übernommen. (Manchmal ist danach die Trinkflasche leer J)

Bevor wir beginnen zu essen, spricht unser Mädchen gerne ein Tischgebet. Sie strahlt dabei, manchmal singen oder beten wir alle gemeinsam und ab und an möchten sie das alleinige Stimmrecht. Der Kleinste schaut sie bewundernd an. Mal sehen, wann es so weit ist, dass auch er sich ein Gebet einfallen lässt.

Heute teilen wir unser Lieblingstischgebet mit Euch. Die Kurzform, wenn vor lauter brummender Mägen kein Gebet mehr möglich ist, ist bei uns:

Gracias Pachamama zu sagen (Danke Mutter Erde)

Unser Lieblingstischgebet gesungen oder gesprochen ist:

 

Jedes Tierlein hat sein Essen

Jedes Blümlein trinkt von Dir

Lass auch Du mich nicht vergessen

liebe Mutter Erde

Ich danke Dir

 

Was sind eure Tischrituale?

Jana von der FamiliaLunaSol

Das Despacho

Das Despacho – Eine hingebungsvolle Opfergabe an Mutter Erde 

 

In welch unendlichem Reichtum lebe ich?

In welcher Resonanz fließen meine Worte und vibrieren meine Schritte auf der Erde unter meinen Füßen?

Was durfte ich von Dir nehmen, Mutter Erde?

Und was kann ich Dir heute mit aufrichtigem Herzen geben?

 

Die Despacho-Zeremonie ist ein uraltes Ritual aus dem südamerikanischen Schamanismus. Vorranging in Peru und Equador wird es ausgeführt, um den Apus (die Berge / Großvater Berg), Pachamama (= Mutter Erde) und anderen Naturgeistern ein Geschenk, eine Opfergabe zu geben. Es gibt mehrere hunderte von Formen, wie ein solches Ritual aussehen kann. Jedes hat seine Berechtigung. In Mexiko nennt man dies auch Ofrenda (= Opfergabe) In Peru werden Despachos zu Neubeginn und Neugeburt, zu großen Festtagen, zur Wunscherfüllung und zur Dankbarkeit, zu persönlichen oder universellen Heilzwecken oder zur Harmonisierung des Gleichgewichtes von Mutter Erde ausgeführt.

 

„Ein Despacho-Ritual ist ein hingebungsvoller Akt der kosmischen Gegenseitigkeit, die Manifestation der universellen und kosmischen Gerechtigkeit, die Erfüllung einer gegenseitigen Pflicht. Wir gestalten einen heiligen Raum in dem wir zurückgeben, was wir von Mutter Erde täglich nehmen.“

Despacho bei Sonnenuntergang
Despacho bei Sonnenuntergang

Unter Jaimes Leitung entsteht während einer Despacho-Zeremonie ein großer Schlüssel, ein Orakel aus Früchten, Blumenblättern, Samen und Brot, heiligem Wasser. Jede Gabe ist ein Akt der Hingabe, der Reinigung, des Gebets. In einer bewegten Meditation senden die Teilnehmer Gebet und Dankbarkeit in Lichtwellen der Liebe zurück an Pachamama. Die Herzen werden weit und öffnen sich. Schamanische Gesänge und Instrumente begleiten dieses kraftvolle Ritual der unendlichen Liebe.

Die Menschen werden dabei zum Kanal zwischen Vater Kosmos und Mutter Erde.

Despacho für Mutter Erde auf 4000m Höhe in Peru
Despacho für Mutter Erde auf 4000m Höhe in Peru

Und diese 5 Dinge brauchst Du für dein eigenes kleines Despacho-Ritual: 

  1. Die aufrichtige Intention deines Herzens zu danken, zu beten, ein Stück Heilung zu teilen
  2. Eine Blume
  3. Wasser oder Frauen: menstruelles Blut
  4. Einige wenige Nahrungsmittel wie Samen, Nüssen, 1 Frucht
  5. Etwa 30 – 60 Minuten Zeit der Hingabe

Und so gestaltest Du dieses Ritual

  • Such dir ein schönes Fleckchen Erde
  • Nehme deine Blume und zupfe Blatt für Blatt ab. Du kannst aber auch die Blume im ganzen vor Dich legen. Wichtig ist, dass Du es mit aufrichtiger Liebe und Respekt tust.
  • Gebe in jedes Blättchen ein Gebet, einen Wunsch und lege dies sanft und liebevoll auf die Erde vor Dir. Du kannst auch ein schönes Mandala legen
  • Mache es genauso mit deinen mitgebrachten Nahrungsmitteln
  • Zum Schluss gebe Dein Wasser oder Dein menstruelles Blut mit dem Wunsch zur Heilung von Mutter Erde darüber
  • Lass Dein manifestiertes Gebet ruhen und Mutter Erde damit arbeiten. Manch kleiner Vogel wird sich vielleicht ein Samenkorn stibitzen und deinen Wunsch in den Kosmos tragen.

Du kannst Jaime bei einem großen Despacho beim Hearbeatfestival erleben. Schau mal hier rein.

Sei gesegnet. <3

Deine FamiliaLunaSol